LIMBURG. Als „ein starkes Zeichen für die ganze Kirche“ hat Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst am ersten Fastensonntag, dem 21. Februar, im Hohen Dom zu Limburg die Bereitschaft zur Taufe bezeichnet. „Es ist ein wunderschönes Geschenk, zu wissen, wo man hingehört, wo man Heimat hat und mit wem man zusammengehört“, sagte der Bischof bei einem Gottesdienst für erwachsene Taufbewerber im Georgsdom. Im Bistum Limburg werden sich in diesem Jahr 21 Erwachsene an den Ostertagen taufen lassen. Sie waren deshalb vom Bischof zu einer Zulassungsfeier in den Dom eingeladen worden.
„Ein starkes Zeichen für die ganze Kirche“
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Feier der Zulassung am 21. Februar im Dom zu Limburg
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Christ wird man durch die Taufe.
Aber Christ wird man nicht über Nacht.
Christ zu werden und Christ zu sein ist eine Berufung, die es zu entdecken gilt.
Am besten zusammen mit anderen Christen in der katholischen Kirche. Dazu braucht es Zeit. Der Weg bis zur Taufe ist abhängig von der Lebenssituation der Taufbewerber.
Er dauert mehrere Monate, oft ein Jahr.
Es braucht Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen:
über die eigene Geschichte und die persönliche Lebenserfahrung
über die Fragen nach dem Sinn des Lebens
über Gott und die Welt
über Gemeinschaft und Kirche
Es braucht Zeit, die Kirche näher kennen zu lernen, das heißt.:
Christen vor Ort
die katholische Gemeinde in Ihrem Umfeld
den Bischof von Limburg
Es braucht Zeit, zu verstehen und anzunehmen, was zur Glaubenslehre und zum Glaubensleben in der Tradition der katholischen Kirche gehört
Es braucht Zeit, sich zu entscheiden:
für den christlichen Glauben und für die gelebte Gemeinschaft in der katholischen Kirche
für die Taufe